DATEV-Referenzkanzlei

Die DATEV eG, deutscher Marktführer für Steuerberatersoftware, führt uns als Referenzkanzlei. Weil wir bei Anwendung der Programme der DATEV eG eine überdurchschnittlich moderne und fortschrittliche Arbeitsweise an den Tag legen, stellen wir Kolleginnen und Kollegen die von uns zum Einsatz gebrachten Softwarelösungen vor und geben Praxistipps.

Glückwunsch an Frau Dinger

Wir gratulieren unserer Mitarbeiterin Christine Dinger (geb. Fischer) ganz herzlich zur Hochzeit! Wir wünschen einen glücklichen gemeinsamen Lebensweg!

Bitte beachten Sie unsere Öffnungszeiten am 11. und 12. Februar 2016

Wegen Umstellungsarbeiten der EDV ist die Kanzlei am 11.02.2016 ab 15.00 Uhr und am 12.02.2016 ganztags nicht erreichbar. Bitte beachten Sie, dass wir in dieser Zeit auch nicht per E-Mail zu erreichen sind. In dringenden Fällen können Sie uns ein Fax an die 0906 70697-50 senden. Ab Montag, den 15.02.2016 ist das Büro wieder wie gewohnt besetzt.

Artikel aus der Donauwörther Zeitung vom 08. Juli 2015 – Erbschaftssteuer: Alles halb so wild

Donauwörther Zeitung

Über die neue Erbschaftssteuer referierte Dr. Eckhard Wälzholz (Zweiter von rechts) bei einer Veranstaltung mit Unternehmern und Steuerberatern. Rechts Sparkassendirektor Johann Natzer. Foto: Helmut Bissinger

Experte referiert bei der Sparkasse Donauwörth und gibt Entwarnung von Helmut Bissinger

„Meine Firma erbt mein Sohn.“ Diese Zeilen sind schnell aufnotiert, der letzte Wille ist scheinbar klar formuliert. Die Wahrscheinlichkeit freilich, dass dieser Satz nach dem Tod des Erblassers Zwietracht und Ärger sät, ist hoch, wie sich aus den Ausführungen von Dr. Eckhard Wälzholz ableiten lässt. Der Rechtswissenschaftler und Notar aus dem Allgäu sprach auf Einladung bei der Sparkasse Donauwörth über die Erbschaftssteuerreform und die Folgen für die Unternehmensnachfolge.

Fußnageln lauern demnach im Erbrecht fast überall. Das Erbrecht sei viel komplizierter, als die meisten Menschen denken, betonte der Experte in seinem emotionslosen Vortrag. Nicht einmal 24 Stunden, nachdem sich CSU und SPD auf eine Kabinettsvorlage geeinigt hatten, präsentierte er die Folgen seinen Zuhörern. Seine Analyse: „Mit dem jetzt erstellten Kompromiss lockert die Koalition die Vorgaben zur Verschonung von Firmenerben.“ Sie fielen weit weniger scharf aus als zunächst geplant.

Bisher müssen Unternehmensnachfolger, wie Wälzholz erinnerte, generell kaum Steuer zahlen, wenn sie den Betrieb lange genug weiterführen und die Beschäftigung halten. Das Bundesverfassungsgericht habe aber Ende 2014 schärfere Regeln für die Beschäftigung von Firmenerben gefordert. Die Richter verlangten beispielsweise, dass bei größeren Unternehmen Firmenerben nur dann verschont werden dürfen, wenn sie in einer „Bedürfnisprüfung“ nachweisen, dass sie die Steuer nicht verkraften. Sparkassendirektor Johann Natzer freue sich, dass verunsicherte Unternehmer nun langsam Klarheit bekämen. Die lange umstrittene Freigrenze bis zu einer „Bedürfnisprüfung“ soll nun auf 26 Millionen Euro je Erbfall angehoben werden – statt der zunächst geplanten 20 Millionen Euro. Bei Familienunternehmen mit Kapitalbindungen liege diese Schwelle jetzt bei 52 Millionen Euro. Der Referent: „Unterhalb dieser Grenzen kann der Erbe oder Beschenkte künftig weiter automatisch in den Genuss der Verschonung kommen.“

Wenn das Unternehmen dann lange genug weitergeführt und auch Arbeitsplätze erhalten werden, entfällt die Erbschaftssteuer größtenteils oder komplett. Bei der „Bedürfnisprüfung“ soll privates Vermögen bis zur Hälfte herangezogen werden. Nur bei Kleinstbetrieben mit bis zu drei Mitarbeitern, so Wälzholz, werde auch künftig die Lohnsumme nicht kontrolliert. „Bei Unternehmen mit bis zu zehn Mitarbeitern gelten weniger harte Auflagen.“

Großerben müssen allerdings mit Einschnitten rechnen: Sie können die „Bedürfnisprüfung“ beantragen, um damit üppige Steuerrabatte zu nutzen, oder sie zahlen künftig weit mehr. In so einem Fall kann nur der Ratschlag eines Experten helfen, so Wälzholz. Er hatte für Betroffene gleich noch einen Ratschlag parat: „Sich die Chance offen zu lassen, noch den Rückwärtsgang einzulegen.“ Bei Schenkungen sehe das Steuerrecht vor, eine Übertragung rückgängig zu machen oder, wie es im Behördendeutsch kompliziert klingt, „zurückabzuwickeln“.

Apropos Sprache: Die neue Erbschaftssteuer, wie sie heute wohl das Kabinett in Berlin beschließt, bedarf größerer Kenntnisse des Steuerrechts, denn die meisten Formulierungen könnten einem dicken „Buch mit sieben Siegeln“ entnommen sein.

Übernahme durch Steuerberater Christian Dumberger

Seit Anfang des Jahres 2013 finden Sie im Herzen der Donauwörther Innenstadt – im Ried – die Kanzlei „Steuerberater Christian Dumberger“. Der gebürtige Donauwörther hat die Niederlassung einer Steuerberatungsgesellschaft bereits über die vergangenen drei Jahre als Niederlassungsleiter geführt.

Christian Dumberger konnte alle Mitarbeiter des Hauses in seinen Betrieb übernehmen. Diese wiederum arbeiten gern unter – und mit – dem alten, neuen Chef. „Ein gutes Betriebsklima ist die Ausgangsposition für unser professionelles Arbeiten“, so Dumberger, der weiß: „Wer menschlich sein will, muss in erster Linie selbst Mensch sein.“ In der Kanzlei von Christian Dumberger findet man so einen leistungsbereiten und motivierten Mitarbeiterstamm vom Bilanzbuchhalter über Steuerfachangestellte bis hin zur Bürokauffrau. Die rund 140 Quadratmeter der Kanzlei präsentieren sich sowohl hell und freundlich als auch mit der neuesten Technik ausgestattet. „Menschlich, kompetent, zuverlässig“ – so der Slogan der Steuerkanzlei, der auch gelebt wird. Durch Innovationen wie dem „Herbstgespräch“ schafft es Steuerberater Christian Dumberger dem Ratsuchenden frischen Wind zur Steueroptimierung noch im laufenden Jahr einzuhauchen… Steuerberater Christian Dumberger – man kann sich darauf verlassen.